Apocalypse X, Y, Z. Oder: Wie ich den Weltuntergang lieben lernte
Die Vorstellung vom Weltuntergang ist so alt wie die Menschheit – und oft hatte sie gute Gründe. Paradoxerweise waren es manchmal gerade die Bilder der Apokalypse, die halfen, sie zu verhindern.
Der Vortrag „Apocalypse X, Y, Z. Oder: Wie ich den Weltuntergang lieben lernte“ beleuchtet, warum wir mehr Apokalypsen brauchen: Menschliches Verhalten ist oft selbstdestruktiv. Bilder vom Abgrund können helfen, den nötigen Aufwand zu unternehmen, um ihm auszuweichen. Popkultur ist hier ein entscheidendes Medium. Gezeigt wird, wie sich Endzeitbilder im Lauf der Geschichte verändert haben, von Sagen des Mittelalters über den Futurismus bis hin zu heutigen Endzeit-Szenarien wie Klimakrise, Atomkrieg und AI.
Die Präsentation verbindet anekdotische popkulturelle Blickwinkel mit einer historischen Perspektive und macht deutlich: Apokalypsen sind nicht nur Warnung, sondern Überlebensstrategie.