Der KI-Kummerkasten für Sorgen im und um den Journalismus

Jonah Wermter , Antonia Eichenauer

Deutsch
Performance / Intervention
Medien & Öffentlichkeit
#KI #Journalismus
Ein Foto unseres selbstgebauten KI-Kummerkasten für den Journalisus in den Projektfarben der Forschungsgruppe ComAI (lila, pink und etwas dazwischen) und einem kleinen Logo der FG. Der Kummerkasten steht vor einer grauen Wand auf einem Stehtisch, daneben Papier und ein Stift.
Info
KI verändert den Journalismus, ob wir wollen oder nicht. Im KI-Kummerkasten können Besucher:innen der re:publica all ihre Sorgen zum Einsatz von KI im Journalismus loswerden und damit zum Forschungsprojekt „Die Automatisierung der Nachricht und journalistische Autonomie“ beitragen.

Wir wollen keine Klischees bedienen, aber KI ist für den Journalismus durchaus Segen und Fluch zugleich. Den Sorgen und Ängsten, die damit einhergehen, wollen wir ein Ventil bieten und damit gleichzeitig Daten für unsere Forschung sammeln. 

Dafür stellen wir auf der re:publica den KI-Kummerkasten auf. Besucher:innen – Journalist:innen ebenso wie ihr Publikum – können ihren Kummer auf vorbereiteten Briefen an eine fiktive Persona aus der Medienbranche richten und in unsere liebevoll gestaltete Box einwerfen. 

Der KI-Kummerkasten ist eine Mischung aus künstlerischer und wissenschaftlicher Intervention. Wir verstehen ihn auch als einen Ort, an dem Debatten über die Zukunft des Journalismus geführt werden können. Die Aktion ist Teil des DFG-geförderten Forschungsprojektes "ComAI – Die Automatisierung der Nachrichten und journalistische Autonomie".