re:publica 26
18.-20. Mai 2026
STATION Berlin
Digitale Tools machen es so einfach wie nie, Gesichter in fremde Kontexte zu montieren: Deepfake-Porno, Fake-Interview oder „Satire“ mit dem Gesicht einer Politikerin. Für viele Betroffene ist das ein Kontrollverlust, der mit einem Shitstorm, Jobverlust oder Trauma enden kann. Ich zeige anhand von Fällen, wie man sich mit Recht, Strategie und Öffentlichkeit heute gegen digitale Bildmanipulation wehren kann. Der Vortrag bietet einen Einblick in die rechtlichen Möglichkeiten (Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, KUG, neue Gesetze zu digitaler Gewalt) und ihre Grenzen, ganz ohne Juradeutsch.
Ich spreche aus meiner Praxis als Rechtsanwältin für digitale Kommunikation, Reputationsschutz und Medienrecht insbesondere für Frauen und queere Personen.
Teilnehmende nehmen mit:
- Wissen, wie Deepfakes rechtlich einzuordnen sind
- Erste juristische Schritte & Handlungsmöglichkeiten
- Ein Gefühl für den Status quo: Wo schützt das Recht? Wo braucht es mehr?
- Strategien zur Soforthilfe bei öffentlicher digitaler Manipulation
Der Vortrag ist bewusst niedrigschwellig, empowernd und konkret. Er ist verständlich für Betroffene, Journalist*innen, Creator, Aktivist*innen und alle, die ihr digitales Ich schützen wollen.
Der Eintritt zur Session ist frei.