Wasser wertschätzen – zwischen Alltag, alternder Infrastruktur und digitalen Herausforderungen

Lisa Irwin-Bross , Lisa Oppermann , Timo Luthmann , Regina Paas , Diana Nenz

19.05.2026 17:30–18:30
Atrium 1
German
Panel
Science & Technology
#Digitalpolitik #Common good #Nachhaltigkeit #Teilhabe & Zugang
Wasserknappheit sichtbar machen: Diese Session zeigt, wie digitale Tools, Gamification und neue Narrative Menschen im Alltag für Wasser sensibilisieren und Handlungsspielräume eröffnen.

Ein Mensch in Deutschland verbraucht täglich rund 2.400 Liter Wasser (inkl. virtuellem Wasser). Gleichzeitig steht in Städten wie Berlin heute deutlich weniger Grundwasser zur Verfügung, während sich Probleme der Infrastruktur im Alltag zeigen. Die Wasserkrise ist kein fernes Szenario, gerade weil Deutschland in weiten Teilen von globalen Wasserressourcen abhängig ist. Trotzdem bleibt Wasser für viele Menschen abstrakt und unsichtbar. Nicht zuletzt, weil es jederzeit zuverlässig aus der Leitung verfügbar ist.

Diese Session fragt: Welche Rolle kann der digitale Raum spielen, um Bewusstsein zu schärfen und neue Handlungsspielräume zu eröffnen? Wie wird Wasserknappheit erfahrbar – in Apps, im öffentlichen Raum oder in sozialen Medien? Welche Potenziale bieten Digitalisierung und Gamification, wo liegen ihre Grenzen?

Drei Praktiker*innen zeigen, wie Wasser durch neue Narrative, Allianzen und digitale Ansätze sichtbar wird – und was Menschen wirklich erreicht.