KI: Digitale Hilfe oder Abhängigkeit?

Stefanie Dr. Frings , Stefan Friese , Helen Rademakers , Stefanie Trzecinski

18.05.2026 12:30–13:30
Atrium 1
Deutsch
Gespräch
Politik & Gesellschaft
#Digitalpolitik #KI #Teilhabe & Zugang #Technologie
Drei innovative Projekte zeigen, wie KI gesellschaftliche Teilhabe verändert. Gemeinsam erkunden wir, wie KI Abhängigkeiten reduziert und neu schafft. In interaktiven Formaten vernetzen wir Perspektiven und Impulse mit dem Fokus KI für ein selbstbestimmteres Leben - insb. im Kontext von Behinderung.

​​​​​​3 Projekte, 1 Fokus: KI als Instrument für gesellschaftliche Teilhabe. Wir zeigen, unter welchen Vorzeichen KI Selbstbestimmung stärkt - und zugleich begrenzen kann. Interaktive Formate laden dazu ein, die Perspektiven kennenzulernen, kritisch zu reflektieren und Impulse für die eigene Praxis mitzunehmen. Im Rahmen dessen präsentiert: 

  • das Diakonische Werk im KK Recklinghausen mit K.A.P.I.E.R.T eine partizipativ entwickelte, KI-gestützte Lösung, die komplexe Behörden- und Verwaltungssprache in verständliche Alltagssprache und zurück übersetzt, um so Menschen mit geringer Literalität mehr Selbstbestimmung zu ermöglichen.
  • das PIKSL Labor Düsseldorf mit K.I.T.T. ein Projekt, das für und mit Menschen mit Behinderungen spezialisierte KI-Assistenten personalisiert, um im Alltag breit gefächerte unterstützen zu können.
  • Der Verainfacher, entwickelt von der gemeinnützigen KOPF, HAND und FUSS GmbH, ermöglicht es Texte als Screenshots oder Fotos in Echtzeit interaktiv zu erschließen: durch Fragen, Erklärungen & Wiederholungen – so lange, bis der Inhalt wirklich verstanden ist, um damit echte Teilhabe und Eigenständigkeit zu fördern.