Unsere Communities, unsere KI? Warum migrantische Organisationen über digitale Souveränität reden müssen
Nevena Nikolajević , Muhajir Hasan , Tobias Stapf , Laura Ballaschk
Künstliche Intelligenz ist für viele migrantische Organisationen längst Arbeitsalltag – bei Übersetzungen, Beratungen, Community- oder Öffentlichkeitsarbeit. Weil digitale Infrastrukturen ihre Bedarfe oft nicht abbilden, sind viele von ihnen Early-Adopters von KI – und gleichzeitig besonders stark den Risiken von generativer KI ausgesetzt.
In diesem Meetup möchten wir mit euch eine zentrale digitalpolitische Frage diskutieren: Ist es sinnvoller, wenn migrantische Organisationen vor allem mit bestehenden gemeinnützigen KI-Initiativen kooperieren – oder brauchen sie eigene KI-Infrastrukturen, um Teilhabe, Grundrechte und digitale Souveränität zu sichern?
An diesem Meetup sollten alle teilnehmen, die zu Digitalpolitik, Zivilgesellschaft, Migration, Open Source oder KI arbeiten – oder die sich fragen, wem digitale Infrastruktur eigentlich gehört. Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigen wir, wo kommerzielle KI-Modelle an migrantischen Bedarfen scheitern, welche Alternativen es gibt und was sich politisch, organisatorisch und finanziell ändern muss, damit gemeinwohlorientierte KI jenseits von Big Tech Realität werden kann.