Alles muss man selber machen. Was wir ändern müssen, damit sich was ändert.

Barbara Blaha

Summary
Krasse Ungleichheit in Vermögens- und Klimafragen wird auch die nächste Wahl nicht beseitigen. Es fehlt an (Gegen-)Macht: Wer die Welt verändern will, muss herrschende Hegemonien in Zweifel ziehen, plausible Alternativen aufzeigen und den Beweis für die Veränderbarkeit des Status quo bringen.
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Corona, Energiekrise, Teuerung: Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. In Europa und auf globaler Ebene. Die Reichsten profitierten von einer Steuergesetzgebung in ihrem Sinn, der Deregulierung der Märkte, dem internationalen Steuerwettbewerb. Auch in Klima-Fragen zeigt sich der Einfluss extremer Vermögenskonzentration. Das oberste Prozent verursacht ein Vielfaches an CO2-Emissionen und lebt auf Kosten der Zukunft aller. Den allermeisten ist das bewusst. Unzählige Umfragen zeigen, dass krasse Ungleichheit und Verschärfung der Klimakrise vielen Menschen große Sorgen bereitet. Die Politik hätte einen klaren Auftrag und gesellschaftliche Mehrheiten auf ihrer Seite. Nur: Warum kümmert sich dann niemand? Warum tut sich trotz gesellschaftlicher Mehrheiten politisch so wenig bei diesen Fragen? Was muss geschehen, damit sich was ändert?