Dürfen Journalist:innen das Gesetz brechen – für die Pressefreiheit?

Sabrina Winter, Vivian Kube, Aiko Kempen

Summary
Journalist:innen und Jurist:innen von FragDenStaat sprechen über riskante Recherchen – und wann die Pressefreiheit mehr wiegt als das Strafrecht.
Stage 11
Panel
German
Conference

Pressefreiheit wird zunehmend durch Klagen und altmodische Gesetze bedroht. Journalist:innen müssen widerstandsfähiger werden – oder kreativer. Insbesondere wer investigativ recherchiert, braucht gute Anwälte, die Berichterstattung auch im Gerichtssaal verteidigen. 

Als FragDenStaat gemeinsam mit dem ZDF Magazin Royal die NSU-Akten veröffentlichte, war unklar, ob deswegen Strafverfolgung droht. Auch bei Recherchen zu rechtsextremen Polizeichats stießen die Journalist:innen an die Grenzen des Rechts. Wo schränken Gesetze die Pressefreiheit ein? Dürfen oder müssen Journalisten das Gesetz brechen, wenn sie es als ihre moralische Verantwortung empfinden? Welches persönliche Risiko trägt man? Und wessen Aufgabe ist es überhaupt, sich um die Wahrung der Pressefreiheit zu kümmern?

 

Eine blonde Frau mit schwarzem T-Shirt lächelt leicht in die Kamera.
Investigativjournalistin
Foto von einer lächelnden Vivian Kube in weißer Bluse vor grünem Hintergrund.
Rechtsanwältin
Portrait Aiko Kempen
Investigativer Journalist