Die Zukunft der Offenheit - Reclaim oder Reform?

Lea Gimpel, Paul Keller, Christina Willems, Kilian Vieth-Ditlmann, Aline Blankertz

Summary
Was bedeutet Offenheit im Jahr 2024? Mit den neuen Herausforderungen und Akteur:innen der digitalen Welt verändert sich auch der Begriff der Offenheit. Open dies, Open das: Open-Washing everywhere? Gilt es angesichts dessen, den Grundsatz der Offenheit zu verteidigen – oder ihn neu zu denken?
Atrium
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German
Conference

Wie verändert sich der Begriff der Offenheit gemeinsam mit der (digitalen) Welt um ihn herum? Seit 25 Jahren setzen sich Open-Bewegungen weltweit für eine offene Gestaltung der digitalen Welt ein. Doch in den letzten Jahren hat sich das Informations-Ökosystem, indem sie agieren, grundlegend gewandelt: Die verstärkte Konzentration von Macht, die Kommerzialisierung des digitalen Raums sowie die allgegenwärtige Präsenz von KI-Anwendungen beeinflusst auch die Diskussion um Offenheit. Die Verwendung des Begriffs durch neue Akteur:innen stellt sich dabei nicht selten als ein leeres Versprechen heraus (Open-wAshIng). In diesem interaktiven Format diskutieren wir, inwieweit „Open“ zu einem streitbaren Begriff geworden ist, der geschützt und verteidigt werden muss – oder ob dessen Grundsätze, auch angesichts von drängenden, großen gesellschaftlichen Herausforderungen, ganz neu gedacht werden müssen.

Lea Gimpel
Director of AI and Country Engagement
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Director of Policy
Profilbild Christina Willems
Projektmanagerin Policy und Open Data
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Deputy Head of Policy
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Referentin Politik und öffentlicher Sektor